Feines aus Italien.
Gestern beim Einkaufen sprang mich im Käseregal die Hefe an. Eigentlich achte ich nämlich eher selten auf Hefe. Nach reiflicher Überlegung, ob aus ihr nun lieber ein Brot oder eine Pizza werden soll, ist die Entscheidung für den Sonntag Mittag eindeutig auf Pizza gefallen. Und so kam, was kommen musste: der Kampf mit dem Teig. Ich muss sagen, so ein Kuchenteig hat schon was für sich. Er klebt nicht, er macht die Küche nicht zur absoluten Sperrzone und man kann schon vor dem Backen Teig naschen. Aber der Duft von zerlaufenem Mozzarella, Knoblauch und Thymian hat für die übel klebende Masse entschädigt.
Für 4 Pizzen:
15 g Hefe in eine Schüssel bröckeln, 300 ml lauwarmes Wasser hinzufügen und die Hefe darin auflösen. 2 TL Zucker, 1 TL Meersalz, 2 EL Olivenöl hinzufügen. 400 bis 500 g Weizenmehl unterrühren und ca. 10 Minuten kneten. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben, mit einem Küchentuch abdecken und 45 Minuten gehen lassen.
Den Backofen auf 250 Grad vorheizen.
Den Teig vierteln, noch einmal mit Mehl bestäuben, ausrollen, auf das Backblech legen. Körnigen Frischkäse auf dem Teig verstreichen, Parmesan darüber reiben, auf jeder Pizza 4-5 Scheiben Büffelmozzarella verteilen, 4 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden und ebenfalls auf der Pizza verteilen. Rosmarin fein hacken und gemeinsam mit ein paar Spritzern Olivenöl über die Pizzen geben. Salzen, pfeffern und ab in den Ofen auf mittlerer Schiene. Backen, bis der Teig goldbraun ist.





Ein tolles und inspirierendes Rezept – es muß nicht immer die klassische Variante mit Tomatensauce sein. Toll!
Und so einfach, oder?